
Rodauner Strizzi „OHNE“
Bernsteinfarbener malzbetonter Spaß am Gaumen, und das alkoholfrei!
Der Rodauner Strizzi „OHNE“, die unfiltrierte alkoholfreie Spezialität der Rodaunder-Biermanufaktur mit <0,5% Alkoholgehalt, der Stil Wiener Lager, aber eben „OHNE“.
Im Glas in leuchtendem Orangerot liegt der Strizzi mit seiner feinen Malzaromatik geschmeidig und schlank am Gaumen.
Jetzt endlich für alle Strizzi Fans auch die tägliche Wahlmöglichkeit, einemal mit oder einmal ohne Alkohol!
Kostnotiz
Orangerot/bernsteinfarben leuchtend mit dichtem hellbeigem Schaum. Malz und Toffee in der Nase, weiche Malztöne mit schlankem Körper am Gaumen und trocken leicht hopfenbitter ausklingend.
Speiseempfehlung
Er passt besonders gut zu zart gewürzten leichten Gerichten und zu Gerichten der klassischen Wiener Küche, wenn es einmal ohne Alkohol sein soll.
Details zum Bier
Bierstil: Wiener Lager Lager – untergäriges unfiltriertes alkoholfreies Bier
< 0,5% Alkoholgehalt – 19 IBU Bittere
Empfohlene Trinktemperatur: 5°C
●●●●○○○ Farbe
●●○○○○○ Bittere
●●●●○○○ Malznote
●●○○○○○ Hopfennote
Malz: Gerstenmalz (Allergene A) – Pilsner Malz, Münchner Malz und dunkles Karamellmalz
Hopfen: Perle, Mittelfrüh
Gebinde: 0,33l Flasche
Nährwertangaben je 100ml
Energie 92 kj / 22 kcal
Fett <0,5 g
– davon gesättigte Fettsäure <0,1 g
Kohlehydrate 5,8 g
– davon Zucker 2,5 g
Eiweiß 0,5 g
Salz <0,1 g
Auszeichnungen
Platz 1 im Gault&Millau-Test alkoholfreie Biere 2026
Idee und Hintergrund
Der Bierstil Wiener Lager erscheint ein wenig dunkler als ein goldgelbes Lager/Märzen. Geprägt durch die Malzmischung und die moderat eingesetzten traditionellen Hopfensorten ist ein Wiener Lager ein harmonisch ausgewogenes wenig hopfenbitteres und sehr bekömmliches Bier. Es kommt aus unserer Region und passt auch perfekt hier her.
Seit 2016 gibt es den Rodauner Strizzi in seiner ursprünglichen Interpretation, einem mit 4,7% leichterem Wiener Lager.
Ja, und jetzt mit Unterstützung neuester Technologie ist es gelungen, nicht nur ein mit weniger als 0,5% Alkoholgehalt vergorenes Bier herzustellen, sondern dem Strizzi den Alkohol nahezu ganz zu „stehlen“😉.
Das ist für mich geschmacklich eine Revolution und kommt dem Strizzi, wie ihn viele kennen, auch in der entalkoholisierten Version sehr nahe!
Eine kleine Geschichte dazu…
Schon 2021 experimentieren einige kleine Brauer aus der Region gemeinsam (man hatte da ja a bissal Extra-Zeit…) mit einem Hefestamm , der kaum Alkohol produziert. Wir kauften gemeinsam ein Päckchen dieser „maltosintoleranten“ Hefe und jeder Brauer stellte einen Testsud her – wir verkosteten und bewerteten dann auch gemeinsam. Damals proberte ich eine helles alkoholfreies Bier, schaffte es auch mit kruzer und gstoppter Gärung bei ca. 0,4% Alkoholgehalt zu landen. Ich war allerdings nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Auch die Rahmenbedingungen, das dann auch gescheit herzustellen (es muss pasteurisiert werden) sind da als Kleinstbrauer nicht einfach. Wir zogen uns dann auf „Wir sind ja Bierbrauer!“ zurück und legten diese Sache wieder in die Lade.
Wobei – ich träumte, wenn alkoholfrei – eigentlich von Anfang an das Wiener Lager, den Strizzi.
Seit 2022 wurde ich dann schon fast jeder Woche am Liesinger Martk gefragt, ob ich denn nicht auch ein alkoholfreies Bier im Angebot hätte. Anfangs ein bissal verhalten empfahl ich alkoholfreie Biere von Mittelständischen Brauereien, die ich auch guten Gewissens weiterempfehlen konnte.
Sidestep: mit Reini Barta, dem sensationellen Tüftler und Pionier mit seinem Brauhaus Gusswerk in Hof bei Salzburg, verbindet mich mittlerweile eine lange prosperieredne Partnerschaft und Freundschaft. Ich kenne ihn fast seint meinen Anfängen als Heimbrauer und er gab mir damals schon den einen oder anderen Tipp, der mir auf meiner persönlichen Reise und Entwicklung als ungelernter aber hoch motivierter Brauer weiterhalfen. Seit 2017 darf ich ich im Brauhaus Gusswerk als Gast Biere produzieren. Als Gastbrauer ist man ja auch immer an die Gegebenheiten und Möglichkeiten in der Brauerei gebunden und hier ist es ein höchst innovatives Umfeld. Ohne diese Rahmenbedingungen könnte ich keine so perfekt produzierten Biere anbieten und jetzt auch im alkoholfreien Bereich einen großen Schritt vorwärts machen!
Zurück zum Weg zum Alkoholfreien: 2024 konnte ich dann von den Erfahrungen der Braierei mit klassischer Methode (Hefe, die wenig Alkohol produziert und gestoppte Geärung) den Wuchtldrucker, das alkoholfreie hefetrübe Helle zum ersten Mal anbieten.
Mit dem technologischen Sprung im Jahr 2025 kann ich jetzt auch von der Entalkoholisierung mit einer Alkoholausfilterung endlich die Idee mit dem Wiener Lager „OHNE“ umsetzen.
Zum Wohl!




