Rodauner Gselchter ist ein obergäriges unfiltriertes bernsteinfarbenes Ale. Sein sanfter „Smoked“ Charakter entsteht durch den behutsamen Einsatz von über Buchenholz geräuchertem Gerstenmalz.

Kostnotiz
Bernstenfarben opalisietend mit hellbeigem Schaum. Leichte Rauch-/Specknote in der Nase, ein wenig Malzaroma. Mittlerer Körper mit (je nach Trinktemperatur schwächer oder stärker wahrnehmbarer) Specknote, ein wenig Malz und moderat bitter. Es klingt trocken aus.

Speiseempfehlung
Rodauner Gselchter passt besonders gut zu kalten geräucherten Schinken und Würsten, zu Steaks und Wildgerichten. Würzige Schnitt- und Weichkäsesorten ergänzt Rodauner Gselchter ebenfalls ausgezeichnet.

Idee und Hintergrund
2016 wurde ich eingeladen ein Bier im Stile eines britischen Ales des 18. Jahrhunderts zu entwickeln. Es war als einmalige Spezialedition zur Robert Burns Night im Jänner 2017 angedacht. Robert Burns, ein sehr verehrter schottischer Dichter aus der Zeit, war dem Whisky und Biergenuss durchaus zugetan. Malze zu dieser Zeit waren generell eher dunkler im Vergleich zu heute. Das Darren der gekeimten Gerste meist direkt über offenem Feuer brachte den Bieren die kräftigere Farbe und das rauchig/speckige Aroma, das sehr stark an geselchte Schinken, Speck und Würste erinnert. Mit entsprechender Malzauswahl, der Temperaturführung beim Einbrauen, East Kent Goldings Hopfen und eine Ale Hefe brachten das gewünschte Ergebnis. Jetzt – nicht zuletzt auch den vielen positiven Rückmeldungen folgend – wird Rodauner Gselchter – die „vegane Speckjause“ der Rodauner-Biermanufaktur – von Zeit zu Zeit als saisonale Spezialität eingebraut.

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